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Blog von Philipp Zieser aus Burundi

per eMail:

info@rose-soll-leben.de

 

Wer ist Rose?

Rose mit durch die Krankheit und Medikamente angeschwollenem Gesicht
Rose mit durch die Krankheit und Medikamente angeschwollenem Gesicht

Name
Rose Nduwimana

Alter
16 Jahre

Wohnort
Waisenheim „Centre Uranderera“, Bujumbura, Burundi

Krankheit
Aplastische Anämie

Benötigte Gelder für die Behandlung
50.000 Euro

Bereits vorhanden
20.000 Euro

Februar 2009 - Rose wurde vor sechs Jahren von der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Claudine zur Fondation Stamm gebracht. Seitdem lebt sie in dem Waisenheim „Centre Uranderera“ in der Hauptstadt in Bujumbura. Ihre Eltern sind vor langer Zeit gestorben. Sie besuchte bis vor Kurzem die sechste Klasse einer Primarschule. Das vergangene Schuljahr konnte Rose jedoch aufgrund der einsetzenden Krankheit nicht bestehen. Ihr Zustand ist relativ stabil, verschlechtert sich jedoch mit jedem Tag. Der Karlsruher Philipp Ziser hat sich ihrer angenommen. Er lebt und arbeitet als einer der ersten "Weltwärts-Freiwilligen" für ein Jahr bei der "Fondation Stamm".

Hintergrund

Im Dezember 2007 klagte sie das erste Mal über Schwindel, konnte nicht mehr zur Schule gehen. Die Untersuchungen damals im Krankenhaus ergaben nichts besonderes, man wunderte sich über die plötzliche Veränderung von Roses Gesundheitszustand. Sie erhielt eine Bluttransfusion und Medikamente. Danach ging es ihr wieder gut.

Einige Monate später jedoch traten wieder dieselben Beschwerden auf. Sie blieb dieses Mal länger im Krankenhaus, die Ärzte stellten einige Untersuchungen an. Jedoch ohne genaues Ergebnis. Man stellte Blutarmut fest, jedoch war man ratlos, wodurch diese verursacht wurde. Nach einer Behandlung ging es ihr wieder besser. Doch Monate später erneut dieselbe Situation.

Kontakt zu Spezialisten aus Nigeria und in Kenia

In der Zwischenzeit schaltete sich ein Blutspezialist ein, der kurze Zeit aus Nigeria nach Burundi gekommen war und an der Universitätsklinik mitarbeitete. Mehrere Untersuchungen ergaben wieder: Blutarmut. Doch die Ursache war unbekannt. Eine besondere Untersuchung zur Feststellung und genauen Diagnose musste her – doch die ist in Burundi aus Mangel an technischen Geräten nicht möglich.

Während dessen entstand der Kontakt zum Arzt der Deutschen Botschaft in Nairobi, der sich vor Ort in Kenia und per Mail für Rose einsetzte. Eine wichtige Verbindung war geschaffen: Der nigerianische Spezialist konnte in Burundi die Knochenmarkprobe entnehmen, die für die letzte Untersuchung notwendig war. Für die Analyse wurde die Probe nach Nairobi geschickt, die der dortige Botschaftsarzt daraufhin einleitete. Aufgrund der vorausgegangenen Blutuntersuchungen von Rose war die Frage: Leukämie oder aplastische Anämie?

Für weitere Untersuchungen, Medikamente und für das Überleben Roses notwendige Blutspenden vor Ort erklärten sich einige in Burundi ansässige Menschen bereit, finanziell zu helfen.

Heilungschancen für Rose: 80 bis 90 Prozent

Krankenschwester
Krankenschwester im Universitätskrankenhaus Bujumbura
Nach kurzer Zeit die erleichternde Nachricht aus Nairobi: Rose hat eine aplastische Anämie. Denn Leukämie wäre wesentlich schwieriger zu behandeln gewesen bei doppelt so hohen Kosten.

Die Universitätsklinik in Freiburg (Baden-Württemberg) erklärte sich bereit, sich Rose anzunehmen und sie zu behandeln. Heilungschancen: 80 bis 90 Prozent, laut Prof. Charlotte Niemeyer, ärztliche Direktorin der Fachabteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Universitätsklinik Freiburg.

Für die Behandlung benötigte Summe: 50.000 Euro. Den benötigten Vorschuss von 20.000 Euro zum Beginn der Behandlung, sowie die Flugkosten für Rose und eine Begleitperson sagte Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ zu. Doch die restlichen 30.000 Euro für Roses Behandlung müssen anderweitig aufgebracht werden.

Helfen Sie mit! Rose kann überleben – mit Ihrer Spende.